Steigende Energiekosten, immer weniger Fahrer und verstopfte Innenstädte. Die Anlieferung von Wein und natürlich auch anderen Waren hält viele Herausforderungen bereit. Gerade zu Weihnachten ist eine zeitnahe Lieferung besonders wichtig.

 

Jedes Jahr arbeiten wir aufs Neue an der Qualität unserer Weine, unabhängig davon ob das Wetter mitspielt oder nicht. Wir geben unser Bestes und betreiben einen großen Aufwand, z.B. beim Selektionieren der Trauben, bei der schonenden Verarbeitung oder beim Wettlauf mit dem Wetter. Alles damit unsere Kunden weiterhin unsere Weine lieben und bestellen!

Mit der Spedition

Bei der Qualität des Lieferservice durch eine Spedition oder DHL sind wir auf die Zuverlässigkeit und das Qualitätsbewusstsein unserer Partner angewiesen. Unsere Spedition für den Transport von Wein haben wir bewusst nach folgenden Kriterien ausgewählt:

  • Ein temperierter Transport ist möglich, sowohl gekühlt im Sommer als auch gewärmt, wenn die Temperaturen zu stark fallen. Das ist wichtig für die Erhaltung für der Weinqualität.
  • Es wird nach Food und Industriegütern getrennt geliefert, d.h. Kartons mit unseren Weinen stehen nie neben einem Fass Öl, diese Trennung ist immer noch eine Seltenheit beim Transport.
  • Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Problemlösung stehen im Vordergrund.

 

Durch die aktuelle Berichterstattung in den Medien wird der Fahrermangel beim LKW -Verkehr thematisiert und auch die Lieferengpässe machen klar, dass eine termingerechte und qualitativ gute Anlieferung nicht selbstverständlich ist. Für eine problemlose Anlieferung ist es elementar, dass der Kunde entweder einen Ablageort definiert oder eben zuhause auf die Lieferung wartet. Kunden, die erwarten, dass der Fahrer ohne Zusatzkosten den Wein in den Keller trägt, gibt es hin und wieder auch noch. Aber vielen ist mittlerweile klar, in welch engem zeitlichen Rahmen der Fahrer unterwegs ist und dass diese Leistung nicht gratis zu haben ist.

Zurzeit bietet unsere Spedition ebenso wie viele andere Transportunternehmen diesen Service, auch gegen Bezahlung, wegen Personalmangels nicht mehr an. In den letzten Jahren hat sich die Situation verschärft und gerade bei älteren Kunden spürt man, dass sie anderes gewohnt sind.

 

Mit Cargo E Bikes

In den verstopften Innenstädten mit großen Fahrzeugen Ware anzuliefern, wird immer schwieriger. Die Speditionen sind schon auf der Suche nach Lösungen.

Zum Beispiel durch sogenannte Micro Hubs in Großstädten, kleine Lager, von wo die Auslieferung mit Cargo E Bikes erfolgt. Auf den Anhängern können sogar schon Paletten transportiert werden. Dass das auch gut für die Umwelt sein wird, ist ein wichtiger Effekt, aber die eigentliche Motivation der Transportunternehmen ist, dass eine Anlieferung auf die herkömmliche Art und Weise gerade in den Großstädten immer teurer wird.

Steigende Energiepreise

Die Lieferkosten sind in den letzten Monaten durch steigende Energiepreise und den Fahrermangel immens gestiegen. Denn die Nachfrage ist größer als das Angebot. Wir hoffen, dass in den kommenden Monaten wieder mehr Fahrer verfügbar sind, denn sonst müssen wir dauerhaft mit den jetzt noch temporären Preiserhöhungen leben und die höheren Versandkosten an unsere Kunden weitergeben. Denn gerade das Produkt Wein lässt keine großen Gewinnspannen zu , mit der man diese Steigerungen abfedern könnte.

Es ist eine gute Entwicklung, dass im Internet bei großen Händlern endlich verstärkt die Kosten für die Zustellung an den Kunden weitergegeben werden. Denn viele Kunden haben sich daran gewöhnt, dass eine Zustellung von Ware nichts kosten darf und es dazu noch über Nacht geliefert werden muss. Das ist eine trügerische Situation, die alle bestehenden Probleme einfach ignoriert.

Im Grunde geht es langfristig um die Entscheidung, ob die Lieferketten möglichst robust oder möglichst effizient gestaltet sein sollen. In den letzten Jahren dominierte Letzteres: Logistik wurde in erster Linie als Kostenfaktor im Einkauf gesehen, aber jetzt geht es vor allem ums gute Funktionieren.

DHL – Wachstum macht Stress                                                                                            Viele kleinere Wein-Lieferungen werden mit DHL befördert und auch hier bleiben natürlich Probleme nicht aus. Wenn man sich die Entwicklung, bedingt vor allem durch den Online Handel anschaut, versteht man auch warum:

In den vergangenen Jahren hat Deutsche Post DHL immer mehr Pakete befördert. 2010 waren es rund 790 Millionen, 2019 dann rund 1,4 Milliarden und im vergangenen Jahr stieg die Zahl auf 1,6 Milliarden Pakete. Gleichzeitig sind die CO2-Emissionen bei Beförderung und Zustellung leicht gesunken, von 1,36 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2018 auf 1,32 Millionen Tonnen im Jahr 2020.

Packstation entspannt die Lage                                                                                                            Auch beim Postversand gibt es Probleme, wenn der Kunde nicht zuhause ist. Weil nicht jeder nette Nachbarn hat, die hin und wieder ein Paket annehmen, gibt es seit 2003 die Packstationen. 2003 hat DHL die erste Packstation eingerichtet. Im August 2021 wurde Nummer 7777 eröffnet. Der Ausbau geht weiter. 2023 sollen rund 12.500 Packstationen bundesweit in Betrieb sein.

Die Packstationen machen eine Anlieferung bequem, 24 Stunden am Tag lassen sich hier Sendungen empfangen und verschicken (kostenlose Anmeldung unter www.dhl.de). Und sie machen die Sache auch klimafreundlich. Denn mit der Nutzung einer Packstation lassen sich im Vergleich zur Zustellung nach Hause die CO2-Emissionen reduzieren, um immerhin bis zu 30 Prozent.

Wie das? Faktor eins: Falls Kunden nicht daheim sind, werden unnötige Fahrwege für eine wiederholte Lieferung vermieden. Faktor zwei: Bei jeder Tour können an einer Packstation gleich mehrere Dutzend Pakete zugestellt werden. Das ist effizient, auch energieeffizient. Faktor drei: Die neu entwickelten Packstation-Modelle brauchen weniger Strom, den sie außerdem selbst erzeugen, mit Solarpaneelen.

Unser Team im Weinverkauf tut alles dafür, dass Sie ihren Wein schnell und zuverlässig bekommen, doch leider gibt es Faktoren, die nicht in unserem Einflussbereich liegen.

Wir sind dankbar uns für das Verständnis unserer Kunden und werden auch in Zukunft alles tun, damit Sie Ihren Wein rechtzeitig im Glas haben!

Bestellen Sie bis zum 12. Dezember, damit Ihre Lieblingsweine zu Weihnachten bei Ihnen sind!