Meersburger Secco ist ein 3 Sterne-Secco vom Bodensee

Die Sonnenstrahlen kitzeln plötzlich viel wärmer auf der Nase, der Himmel ist blauer als sonst, es riecht nach Frühling! Wenn das nicht gute Laune macht! Begrüßen wir den März doch mit einem Meersburger Secco weiß.

Zu einem Premiumprodukt wird der Meersburger Secco, weil er hohe Qualitätsstandards erfüllt. Als durch und durch regionales Produkt, darf er – wie das Etikett schon verrät – nur  aus Trauben von Meersburger Lagen gemacht werden.

Qualitätsorientierte Herstellung

Der zweite Grund ist die qualitätsorientierte Herstellung. Den meisten Seccos wird vor der Abfüllung Kohlensäure zugesetzt, damit sie im Glas schön prickeln. Leider passiert es dann oft, dass die Kohlensäure schnell verfliegt und das Getränk schal schmeckt. Der Meersburger Secco dagegen bekommt eine bevorzugte Behandlung: es wird keine Kohlensäure zugesetzt, sondern es findet eine zweite Gärung statt, durch die natürliche Kohlensäure entsteht. Das ist vergleichbar mit der Sektherstellung. Dadurch ist das Mousseux feiner und dezenter und besser im Wein eingebunden. Das Prickeln im Glas bleibt uns also länger erhalten.

Schön fruchtig

Die Sorten Kerner und Müller-Thurgau bilden eine ideale Kombination für unseren weißen Meersburger Secco. Der leider oft unterschätzte Kerner gilt als der kleine Bruder des Rieslings, mit mehr Duft und weniger Säure. Er bringt die Kraft und den Ausdruck in den Secco. Für die blumige und süffige Komponente sorgt der Müller-Thurgau. Zusammen ergeben sie ein tolles Paar und sorgen für einen harmonischen und prägnanten Perlwein. Unser Meersburger Secco überzeugt mit frischen Zitrusnoten von Orange und Grapefruit.

Schön trocken

Der weiße Meersburger Secco wird trocken ausgebaut, was aber nicht staubtrocken heißt. Denn bei Perlwein hat diese Bezeichnung eine andere Bedeutung als bei Schaum- oder Stillweinen. Mit bis zu 35 Gramm Restzuckergehalt pro Liter kann er noch als trocken bezeichnet werden. Stillwein dagegen gilt schon bei über 9 Gramm Restzuckergehalt als halbtrocken. Unser Secco liegt meist zwischen 8 und 12 Gramm.

Was versteht man genau unter Secco?

Perlweine waren schon in den 50er und 60er Jahren ein beliebtes Getränk, nur war damals die Wortschöpfung „Secco“ noch nicht erfunden. Auch waren sie für den heutigen Geschmack viel zu süß. Sie führten schließlich nur noch ein Randdasein. Erst in den 90ern tauchten sie wieder auf. Und zwar in Italien als Prosecco Frizzante. Damit begann der Hype des Perlweins und der schwappte schließlich auch nach Deutschland. In der Folge wurden auch deutsche Perlweine meist unter der Bezeichnung „Secco“ wieder erfolgreich vermarktet. Erfreulich ist es, dass inzwischen viele Winzer den Ehrgeiz haben, Seccos mit hohem Qualitätsanspruch herzustellen. Ich denke, dann ist der Verbraucher auch gerne bereit, für diese Bemühungen etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Es lohnt sich!

Secco oder Sekt?

Beides sind prickelnde Muntermacher – wo ist der Unterschied? Secco darf nicht knallen! Der Druck beträgt maximal 2,5 bar, während Sekt mindestens 3-6 bar Kohlensäuredruck enthält. Daher auch die dicke, wuchtige Flasche, um diese Power zu zähmen. Die Agraffe, die den Korken beim Sekt wie einen Maulkorb sichert, darf für den Perlwein auch nicht verwendet werden. Wäre aber auch sinnlos. Das würden manche Hersteller dennoch gerne machen. Doch die Aufsichtsbehörden achten sehr darauf, dass keine Verwechslungsgefahr mit Sekt besteht. Der Secco hat es aber eigentlich gar nicht nötig, Sekt zu imitieren. Ist er doch inzwischen ein eigenständiges Produkt, das seine Fangemeinde hat.

Und der Inhalt? Es kommt immer auf den Grundwein an. Egal ob für Secco oder Sekt. Ist dieser von hoher Qualität, wird uns auch das Endprodukt überzeugen. Der Meersburger weiße Secco bietet Ihnen dieses überzeugende Geschmackserlebnis. Probieren Sie ihn oder unseren Meersburger Secco rosé!