Es gibt im alljährlich immer gleich ablaufenden Jahreszyklus wiederkehrende Ereignisse wie Geburtstage, Jahrestage oder Feiertage. Sorgsam werden Sie von uns allen vermerkt – digital und analog-, sie werden in der Urlaubsplanung berücksichtigt und dann: vergessen.  Glücklich schätzen können sich all jene, die in ihrem digitalen Helfer namens Handy eine Erinnerungsfunktion haben. So hat man noch eine  minimale realistische Chance,  auf den wie aus dem Nichts auftauchenden Geburtstag eines Freundes oder Verwandten angemessen zu reagieren. Aber ruhig Blut, denn auch hier gilt: mit einer Flasche Wein liegen Sie immer richtig und mit den gutes Tropfen vom Staatsweingut Meersburg sowieso.

Während man also den urplötzlich auftauchenden Ostermontag als Feiertag freudig begrüßt, den Brückentag um Allerheiligen entgegenfiebert und das lange Pfingstwochenende wie ein Geschenk des Himmels annimmt, geht der Adrenalinspiegel bei der Geburtstagseinladung eines von uns vergessenen Geburtstages schon leicht nach oben. Das weihnachtliche Fest löst mit seinem total spontanen Auftauchen zuweilen pures Entsetzen und Panik bei vielen von uns aus. Dabei wird man sogar mithilfe 24 kleiner oder großer Türchen ganz sacht und behutsam an die herannahenden Feiertage hingeführt;  aber auch das scheint nicht zu helfen. Wie aus dem Nichts taucht der Heilige Abend auf und während man sich dann stöhnend durch überfüllte Warenhäuser kämpfen muss um das familiäre Überleben mithilfe von Lebensmitteln zu sichern, dämmert es  auch dem Letzten: Geschenke. Das Drama von Weihnachten liegt also nicht zwingend im plötzlichen Erscheinen, sondern vielmehr in der damit verbundenen Geschenkproblematik begründet. Diese Tatsache hat dieses Fest mit dem Geburtstag gemeinsam – wir könnten also Geburtstage als praktische Übungen betrachten und somit herzlich willkommen heißen – sozusagen als Vorbereitung, um dem Weihnachtsfest gelassener entgegenzusehen.

Drei Tipps oder sagen wir Überlebensstrategien, seien an dieser Stelle vermerkt:

1.Das Anlegen eines Weinkellers: mit einer Flasche gutem Wein liegt man eigentlich immer richtig – zugegeben bis auf Kindergeburtstage. Verbunden mit einem netten Korkenzieher oder den passenden Gläsern, mit Schleifchen verziert oder netten Weisheiten auf Postkarten verbunden, sind ausgewählte Weingeschenke eigentlich immer sehr willkommen.

2.Das Anlegen eines Weinkellers: auf diese Art und Weise löst man gleich die komplette Geburtstagsgeschenkproblematik und wird damit ganz nebenbei zum Weinkenner.

3.Das Anlegen eines Weinkellers: zu jeder Zeit besteht Zugriff auf ein nervenberuhigendes Tröpfchen, sollte man doch den ein oder anderen Anlass (oder einen Kindergeburtstag) verschwitzt haben.

Jetzt im Spätherbst ist die ideale Zeit, um diesen wundervollen Plan in die Tat umzusetzen und einen Weinkeller anzulegen und angemessen zu befüllen. Bei räumlichen Einschränkungen tut es im Übrigen auch ein Weinregal, das nicht gerade am sonnigsten und wärmsten Ort der Wohnung steht. Die Weingüter haben um diese Zeit die Weinlese beendet und stehen für Verkaufsberatungen bereit. Mit Sicherheit auch dann, wenn Sie- wie das Weihnachtsfest oder ein Geburtstag- ganz plötzlich auftauchen.

Übrigens:  Als ich kürzlich auf einer langen Autofahrt so meinen weihnachtlichen Gedanken nachhing ging mir auf, dass das Wort Weihnachten ohne H geschrieben ganze neue Bedeutungen bekommen kann.

WEIN ACHTEN“– dass man also besonders an Weihnachten den Wein achten soll. Das erscheint mir ein durchaus vernünftiger Ansatz, den man verfolgen sollte. Bleiben Sie also dran und freuen Sie sich auf vorweihnachtliche Tipps zum Thema: „WEIN ACHTEN“.

Einen Tipp hab‘ ich schon für Sie, quasi zum Warmwerden:  drei verschiedene Weißburgundern aus drei Terroirs, den 3er Geschenkkarton erhalten Sie von uns kostenlos dazu.

Hier geht’s zum Angebot: