Nun, ich war eingeladen zu einem 50. Geburtstag. Die Feier fand in Italien statt. Auf einem Weingut in der Toskana. Das war wunderbar, auch wenn  auf der Wunschliste des Geburtstagskindes: „kulinarische Spezialitäten aus eurer Region“ stand. Das brachte mich nicht nur ins Schwitzen und in echte Bedrängnis, sondern provozierte im Vorfeld auch den ein oder anderen Familieneklat. Als berufstätige Mutter sind meine hausfraulichen Fähigkeiten eher übersichtlich und bewegen sich zwischen Maultaschen in allen Varianten – nicht soo spannend und Nudelgerichten, was im Pastaland Italien nun auch nicht soo das Highlight ist. Meine Tochter war mit ihrem liebgemeinten Vorschlag eines Schokoladenpuddings ebenso wenig eine Hilfe bei der Problemlösung wie mein Mann, der mich mit erschreckend hohen Stapeln an Kochbüchern an meiner (nicht vorhandenen) Kochehre packen wollte. Einziger Trost in dieser Misere war der Müller-Thurgau – der mich abendelang tröstete und mir seelischen Beistand leistete.

Während meine miteingeladenen Küchenprofis sich in der eigens gegründeten Whatsapp Gruppe über kalte Zitronensüppchen mit Sauerrahm, Karottencreme an Pinienkernen und Erbsenmus mit einem Hauch von Holunder austauschten, arbeitete ich an einer Absagestrategie.  Meine Tochter könnte sich kurz vorher stark erkälten, ich mit Migräne flach liegen oder mein Mann sich den Fuß verstauchen. Aber die Lösung des Problems kam von meinem Tröster selbst: der Müller-Thurgau!

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Genau! Er kommt als mein kulinarisches Highlight mit nach Italien! Zugegeben – ins Weinland Italien Wein mitzunehmen erscheint erst einmal weniger originell, aber hallo: jedes Jahr nehmen Tausende von Touristen italienischen Wein mit in ihre Heimatländer, die durchaus auch selbst (und ganz gut) trinkbaren Wein produzieren. Die Idee gefiel mir von Tag zu Tag besser: Ein Müller – Thurgau geht auf Reisen. Ganz genau, und so erklomm ein Karton Müller-Thurgau mit uns die Alpen und landete in der Toskana.

Am Geburtstags-Kulinarikabend kam dann der große Auftritt des Gutswein Müller-Thurgau des Staatsweinguts. Und, was soll ich sagen, er hat sämtliche Herzen der Anwesenden zwischen 20 und 70 Jahren im Sturm erobert, sich sowohl mit dem Zitronensüppchen, der Karottencreme und dem Erbsenmuss hervorragend verstanden. (ich bin sicher, mit dem Schokoladenpudding hätte er auch ganz wunderbar harmoniert!) und es war sicherlich ein einzigartiger Moment, den man nicht so leicht nicht vergessen wird. Auf der langen Geburtstagstafel mitten auf der Terrasse des toskanischen Weinguts stand inmitten von italienischen Antipasti und wunderbarsten Gerichten aus den unterschiedlichsten Gegenden mehrere Müller-Thurgau Flaschen vom Staatsweingut Meersburg – so als gehörten sie genau dahin! Und ich? Ich bin froh und glücklich, dass ich nicht abgesagt habe und den Müller-Thurgau mit seiner Geschichte in die Toskana mitgenommen habe. Danke an das Staatsweingut Meersburg für einen wunderbaren Müller-Thurgau, der als solider Speisenbegleiter die perfekte Urlaubsbegleitung ist –ob am Bodensee oder in Italien.